Alles, was Sie über DELO wissen müssen
Hier erhalten Sie Antworten auf häufige Fragen zu unseren Produkten, Anwendungen und Services
Ob Sie DELO-Klebstoffe zum ersten Mal entdecken oder spezifische technische Informationen suchen – unser FAQ-Bereich bietet schnelle Antworten, die Ihnen dabei helfen, die richtige Lösung zu finden.
Durchsuchen Sie unsere übersichtlich gegliederten Kategorien und erfahren Sie mehr über Produktspezifikationen, Anwendungsmöglichkeiten und Lieferoptionen.
Erfahren Sie mehr über unsere Klebstofftechnologien, Aushärtungsverfahren und technischen Spezifikationen.
Ja - Bis auf wenige Ausnahmen ist das Portfolio frei davon. Sollte ein PFAS-haltiges Produkt in Frage kommen, wird dies angesprochen.
DELO bietet verschiedene Aushärtemethoden für unterschiedliche Anwendungsanforderungen.
Weitere Informationen zu den verschiedenen Aushärtungsmethoden finden Sie hier:
Lichthärtende Klebstoffe können bei optimaler Belichtung bereits in wenigen Sekunden aushärten.
Aber auch andere Aushärtungsmethoden ermöglichen sehr kurze Aushärtezeiten: Im Anwendungsfeld RFID beispielsweise werden warmhärtende Klebstoffe eingesetzt, die mittels Thermode in Sekundenbruchteilen aushärten.
Die Aushärtezeit hängt stark vom individuellen Klebstoff, Bauteil und Prozess ab.
Ja - es gibt einkomponentige (1K) Klebstoffe mit sehr niedrigen Aushärtetemperaturen. Diese werden häufig eingesetzt, um temperaturempfindliche Bauteile zu schonen oder Energie im Produktionsprozess zu sparen. Die niedrigste Aushärtetemperatur bei der DELO DUALBOND LT-Serie (LT = "Low Temperature") ist bereits bei 45 °C möglich. Auch einige kationische und acrylat-basierte DUALBONDs haben eine niedrige Aushärtetemperatur und können ab 80°C aushärten.
Lichthärtende Klebstoffe bieten entscheidende Vorteile für moderne Produktionsprozesse:
Ja, DELO hat verschiedene Dualhärtungs-Technologien entwickelt, die mehrere Aushärtemechanismen in einem Klebstoff kombinieren (DELO DUALBOND).
Gebindegrößen variieren je Produkt. Grundsätzlich gibt es bei DELO verschiedene Gebindegrößen:
Kleinkartuschen ab 3 ml bis Großkartuschen bis zu 900 ml. Doppelkammerkartuschen für die manuelle Verarbeitung von 2-komponentigen Klebstoffen, Eurokartuschen, Flaschen, Eimer, Kanister, Fässer und Hobbocks.
Der Standard-Dauereinsatztemperaturbereich für viele Anwendungen liegt bei -40 °C bis +125 °C. Der höchste Dauereinsatztemperaturbereich liegt bei -55 °C bis +220 °C.
Auch die Aushärtungstemperatur variiert je nach Anwendung und Anforderung. So reicht beispielsweise die Aushärtungstemperatur der Produkte im DELO MONOPOX-Portfolio von +60 °C – geeignet für temperatursensible Baugruppen – bis hin zu +150 °C, um besonders beständige Verklebungen zu erzielen.
Die richtige Lagerung ist entscheidend für die Qualität und Haltbarkeit Ihrer DELO Klebstoffe:
Bei DELO gibt es verschiedene Dosiertechniken:
Nein – DELO-Klebstoffe sind lösemittelfrei.
Lösemittel sind flüchtige chemische Verbindungen, die in manchen Klebstoffen eingesetzt werden, um die Viskosität zu reduzieren und die Verarbeitung zu erleichtern. Nach dem Auftragen verdunsten sie, wodurch der Klebstoff aushärtet. Der Einsatz von Lösemitteln kann jedoch Nachteile mit sich bringen: Sie können gesundheitsschädlich, reizend oder giftig sein – und ihre Dämpfe können in bestimmten Konzentrationen explosiv sein.
Bei DELO verzichten wir aktuell auf den Einsatz von Lösemitteln in unseren Klebstoffen. Das bedeutet:
Ja, DELO bietet spezialisierte Klebstoffe zur Abdichtung. Dichtungslösungen werden häufig im Elektronik- oder Automotive-Bereich eingesetzt.
Ja, DELO-Klebstoffe sind wasserfest. DELO-Klebstoffe zeigen eine sehr geringe Wasseraufnahme. Einige Klebstoffe der DELO PHOTOBOND Serie wurden speziell als Dichtstoff entwickelt und sind sogar wasserdicht. In Anwendungen der Unterhaltungselektronik, z.B. bei Wearables ist Dichtigkeit gegenüber Wasser, Feuchtigkeit und Staub oft entscheidend.
Ja, ausgehärtete Klebstoffe können Wasser aufnehmen. Die Medienbeständigkeit eines Klebstoffs hängt in der Regel vom Vernetzungsgrad des Polymers ab. Je stärker die Polymerketten vernetzt sind, desto weniger können Feuchtigkeit und Medien in den Klebstoff eindringen.
Wasseraufnahme kann zu reduzierten mechanischen Festigkeiten, Quellung, möglichen Adhäsionsverlusten oder Beeinträchtigung der Langzeitstabilität führen.
Strategien zur Minimierung der Wasseraufnahme können durch die richtige Klebstoffauswahl und Anwendungsoptimierung getroffen werden. Warmhärtende Epoxide haben beispielsweise einen höheren Vernetzungsgrad und nehmen somit weniger Wasser auf. Außerdem sollte eine vollständige Aushärtung sichergestellt werden und eine optimale Aushärtungstemperatur verwendet werden.
Medienbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Klebstoffs, seine Eigenschaften auch bei Kontakt mit verschiedenen Flüssigkeiten oder Gasen – wie Kraftstoffen, Ölen, Kühlmitteln oder Reinigungsmitteln – beizubehalten, ohne zu quellen, sich aufzulösen oder an Festigkeit zu verlieren.
DELO-Klebstoffe sind medienbeständig und zeigen ausgezeichnete Beständigkeit gegen verschiedene Chemikalien und Betriebsmedien. Die Medienbeständigkeit eines Klebstoffs hängt in der Regel vom Vernetzungsgrad des Polymers ab. Je stärker die Polymerketten vernetzt sind, desto weniger können Feuchtigkeit und Medien in den Klebstoff eindringen.
Ja, DELO hat ein Portfolio an transparenten Klebstoffen für verschiedene Anwendungen. Hauptproduktlinien für transparente Klebstoffe sind DELO PHOTOBOND und DELO KATIOBOND.
Ja, es gibt verschiedene DELO-Klebstoffe, die für Anwendungen mit niedrigem Wärmeausdehnungskoeffizienten entwickelt wurden. Ein geringer CTE des Klebstoffs wird genutzt, um in Kombination mit einem niedrig-CTE Substrat selbst weniger Spannungen zu induzieren (z. B. Warpage minimieren) oder beispielsweise die Güte eines optischen Systems bei Temperaturänderung möglichst konstant hoch zu halten (Linsen-Formänderung durch CTE).
Die temperaturabhängige Veränderung mechanischer Eigenschaften von Klebstoffen hat physikalische und chemische Faktoren:
Klebstoff kann auf unterschiedlichste Arten dosiert werden. So können Klebstoffe automatisiert, teil-automatisiert oder manuell dosiert werden. Die Mengen- und Auftragsarten können auch stark variieren, von einzelnen Mikrogrammtropfen bis hin zu Raupen oder Vergüssen im Gramm-Bereich. Dosierungen können durch eine Dosiernadel auf Kontakt, mit einem Jetsystem kontaktlos oder durch andere, spezielle Auftragsarten wie Siebdruck o.ä. dosiert werden.
Im Zentrum aller Überlegungen zur Klebstoffdosierung sollten die konkreten Anforderungen an die Dosierung stehen. Diese können sich aus den Anforderungen an das fertige Produkt, den Produktionsprozess oder der Wahl des Klebstoffes ergeben. Damit Kunden in diesem weiten und komplexen Feld die Übersicht behalten, berät und unterstützt DELO seine Kunden umfassend mit der umfangreichen und langjährigen Erfahrung. Zudem werden in den Versuchslaboren bei DELO regelmäßig praktische Untersuchungen mit verschiedensten Dosierungen durchgeführt.
Als Systemanbieter bietet DELO auch selbst Dosiersysteme an, sodass Kunden die für ihre Anwendung optimale Kombination aus Klebstoff und Dosiersystem bekommen. Einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Dosierverfahren finden Sie hier.
Bei der Direktdosierung wird die Kartusche mit Druckluft beaufschlagt, um Klebstoff zu dosieren. Anschließend wird der Druck wieder abgelassen, um die Dosierung zu beenden.
Bei Dosierventilen wie dem DELO-DOT RE liegt der Druck an der Kartusche dauerhaft an, da das Ventil den Durchfluss des Klebstoffs regelt. Zum Dosieren wird das Ventil geöffnet und nach erfolgter Dosierung wieder geschlossen.
Der Einsatz eines Dosierventils bringt einige Vorteile gegenüber der Direktdosierung. Durch den Konstantdruck auf der Kartusche sammelt sich typischerweise keine oder weniger Luft unter dem Kolben in der Klebstoffkartusche an. Dadurch ist die Dosierung über die gesamte Füllmenge in der Regel reproduzierbarer und Luftblasen im dosierten Klebstoff, die durch die gepulste Ansteuerung verursacht werden, treten nicht auf. Gleichzeitig hat der Kartuschenfüllstand bei der Dosierung durch ein Ventil eine deutlich geringere Auswirkung auf die Dosiermenge, da der Luftraum in der Kartusche nicht ständig neu befüllt und abgelassen werden muss. Zudem ist durch das direkte Öffnen und Schließen des Ventils oftmals eine genauere Dosiermengeneinstellung möglich.
Demgegenüber steht ein Mehraufwand die Reinigung und Instandhaltung eines Dosiersystems. Und auch wenn das Dosierventil DELO-DOT RE sehr klein ist, so muss doch der zusätzliche Platzbedarf bei der mechanischen Auslegung der Dosierstation beachtet werden.
Weitere Informationen zu Dosierventilen und ihren Einsatzmöglichkeiten finden Sie hier:
Volumetrische Dosiersysteme arbeiten mit einem Verdrängerprinzip, bei dem während der Dosierung ein definiertes Volumen gefördert wird. Die Wiederholgenauigkeit hängt damit so gut wie nicht vom Klebstoffförderdruck und der Klebstofftemperatur ab. Volumetrische Dosierer wie der DELO-DIV VD, die mit kleinen Toleranzen gefertigt werden, bieten damit eine einfache Möglichkeit, höchste Ansprüche an die Reproduzierbarkeit der Dosierung zu erfüllen.
Zudem kann bei vielen Dosierern durch eine Umkehr der Dosierung ein Nachtropfen vermieden werden. Diese Option ist z.B. beim DELO-DIV zum Ende einer Dosierung standardmäßig verfügbar.
Weitere Informationen zu Klebstoff-Dosiersystemen finden Sie hier:
Ja, die Wahl der Lampe ist entscheidend für eine vollständige und schnelle Lichthärtung bei Klebstoffen. Es müssen sowohl die Wellenlänge als auch die Intensität mit den Angaben im Technischen Datenblatt übereinstimmen.
Nein, die Wellenlänge der Lampe muss zum Klebstoff passen und die Strahlungsintensität muss ausreichend hoch sein. Deshalb bietet DELO professionelle LED-Lampen entweder mit 365 nm, 400 nm oder 460 nm Wellenlänge an.
Die LED-Technologie ermöglicht wesentlich längere Lebensdauern, kann hinsichtlich Intensität viel besser gesteuert werden und die Grenze des engen Wellenlängenbereichs der abgestrahlt wird ist auch ein großer Vorteil, da fast die gesamte abgestrahlte Energie auch zur Aushärtung des Klebstoff verwendet wird.
Bei der Lichthärtung von Klebstoffen sind sowohl die Licht-Dosis als auch Intensität und Belichtungsdauer einzeln relevant. Um eine vollständige Aushärtung zu erzielen, muss die minimale Belichtungsdosis (Mindestenergiemenge) beachtet werden, der empfohlene Intensitätsbereich eingehalten werden und die Mindest-Belichtungszeit darf nicht unterschritten werden. Diese drei Parameter sind abhängig von der Klebstoffgeometrie (wie Schichtdicke) und den Bauteilcharakteristiken (einschließlich reflektierender Oberflächen und Wärmeableitungseffekten beim Chip-Bonding).
Ja, es gibt Lösungsansätze für die Verklebung nicht durchstrahlbarer Fügepartner. Eine Möglichkeit ist die Voraktivierung. Hierbei wird der Klebstoff vor dem Fügen belichtet, die Aushärtung kann dann auch in Schattenzonen ohne weitere Belichtung stattfinden. Eine weitere Möglichkeit sind dualhärtende Klebstoffe, die z.B. durch eine Kombination aus Licht und Wärme aushärten.
Ja, mit der richtigen Vorbehandlung lässt sich alles verkleben.
Häufig kommen mehrere Vorbehandlungsmethoden in Frage – welche die sinnvollste ist, hängt vor allem vom Prozess ab:
Die Einsatzfelder der verschiedenen Methoden überlappen sich dabei teilweise, und es gibt je nach Anforderung auch spezielle Sonderbauformen.
Weitere Informationen zum Kleben verschiedener Werkstoffe finden Sie hier:
Der Hauptzweck von Klebstoffen ist das Verbinden und Fixieren von Bauteilen. Funktionale Materialien bieten zusätzlich spezielle funktionale Eigenschaften, wie z.B. elektrische Leitfähigkeit oder Wärmeleitfähigkeit.
Ja, Klebstoffe können Wärme leiten. Die Wärmeleitfähigkeit ist eine wichtige funktionale Eigenschaft für viele Anwendungen wie z.B. Die-Attach (Chip-Verklebung) oder Elektronikanwendungen.
Die tatsächliche Wärmeableitung in einem Bauteil wird dabei nicht nur durch die Wärmeleitfähigkeit des Klebstoffs selbst beeinflusst, sondern auch durch weitere Faktoren:
Aktuell bietet DELO keine explizit biobasierten Klebstoffe an. Stattdessen verfolgt DELO einen Ansatz der maximalen Effizienz und Schadstoffvermeidung. Die eingesetzten Rohstoffe sind lösemittelfrei, ausgasungsarm und schadstoffreduziert.
In einigen DELO-Produkten werden allerdings biobasierte Rohstoffe wie z. B. Rohstoffe auf Basis von Cashew-Schalenöl eingesetzt. Darüber hinaus testen wir unsere Eigenentwicklungen und arbeiten mit Technologieführern zusammen, um am Markt verfügbare nachhaltige Rohstoffe auf ihren Einsatz in unseren Klebstoffen zu prüfen.
Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei DELO finden Sie hier:
Es gibt verschiedene international anerkannte Zulassungen und Standards für Klebstoffe, die je nach Anwendungsbereich relevant sind.
Ja, DELO bietet drop-beständige Klebstoffe für Anwendungen, die Sturzbelastungen standhalten.
Ja, DELO bietet vergilbungsstabile Klebstoffe an. Hauptanwendungsbereiche dieser Klebstoffe sind optische Anwendungen (z.B. Active Alignment von Optiken, Verkleben von optischen Komponenten) und Elektronik-Anwendungen (z.B. Spaltabdichtung und Gehäuseabdichtung).
Ja, DELO bietet gezielt eingestellte Brechungsindices für verschiedene optische Anwendungen. Die Brechungsindices können in einem breiten Spektrum variiert werden.
Ja. Hauptanwendungsbereiche dieser Klebstoffe sind die Abdichtung & Versiegelung optischer Systeme und der Elektronik-Schutz von lichtempfindlichen Bauteilen und Sensoren.
Die automatisierte Klebstoff-Auftragskontrolle ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung in der industriellen Produktion. Sie stellt sicher, dass der Klebstoff an der richtigen Stelle, in der richtigen Menge und ohne Fehlstellen aufgetragen wurde.
Eine bewährte Methode hierfür ist der Einsatz von fluoreszierenden Farbstoffen im Klebstoff. Unter UV-Licht wird der aufgetragene Klebstoff sichtbar gemacht und kann so automatisiert durch Kamerasysteme überprüft werden. Dies ermöglicht eine zuverlässige und schnelle Kontrolle direkt im Produktionsprozess – ohne zusätzliche Prozessschritte oder manuelle Prüfung.
Die automatisierte Klebstoff-Auftragskontrolle bei DELO ermöglicht so präzise, reproduzierbare und vollständig überwachte Klebstoffprozesse in modernen Produktionsumgebungen.
Klebstoffe fluoreszieren aus gezielten Anwendungsgründen - es handelt sich um eine bewusst eingestellte Eigenschaft für die Qualitätskontrolle und Prozessüberwachung. Hauptzweck ist die Sichtbarkeitskontrolle bei der Dosierung - Dosierfehler oder ungleichmäßiger Auftrag können sofort erkannt werden, was zu einer erhöhten Prozesssicherheit führt.
Die Fluoreszenz ist also kein Nebeneffekt, sondern eine gezielte Funktionalität zur Verbesserung der Prozesssicherheit und Qualitätskontrolle in der industriellen Klebstoffanwendung.
Ja, DELO hat eine Produktlinie für Dämpferklebstoffe. Hauptsächlich finden diese in der Fertigung von Lautsprechern Verwendung. Klebstoffe mit dämpfenden Eigenschaften haben eine hohe Schwingungs- und Vibrationsdämpfung, können dynamische Kräfte gut aufnehmen und können Spannungsspitzen ausgleichen.
Ja, es gibt reflowbeständige Klebstoffe, die den hohen Temperaturen von Lötprozessen standhalten. Der Reflow-Löt-Prozess erreicht Peak-Temperaturen von bis zu 260°C und stellt extreme Anforderungen an Klebstoffe in der Elektronikfertigung. Typische Anwendungen sind Die-Attach-Anwendungen, Dam & Fill Anwendungen oder Advanced Packaging Verklebungen.
Reflowbeständige Klebstoffe haben eine hohe Glasübergangstemperatur, eine niedrige Wärmeausdehnung, sind stark chemisch vernetzt und haben eine thermostabile Polymerbasis.
DELO bietet Klebstoffe, die auch auf schwierig zu verklebenden Oberflächen wie LCP, PPS, Zinkdruckguß oder Aluminium gute Festigkeiten erzielen und zuverlässige Verbindungen ermöglichen.
Weitere Informationen zum Kleben verschiedener Werkstoffe finden Sie hier:
Entdecken Sie, wie DELO-Klebstoffe in verschiedenen Branchen und spezifischen Anwendungsfällen eingesetzt werden.
Ja gibt es, je nach Klebstoffchemie können sich die mechanischen Eigenschaften des Klebstoffs je nach Aushärtung unterscheiden. Bei dualgehärteten Klebstoffen liegt eine Mischung der Eigenschaften vor. Genauere Details müssen je nach Klebstoff mit einem Anwendungsingenieur geklärt werden.
Ja, wir haben sowohl UV-Acrylate als auch lichthärtende Epoxies, die die Prüfung bestanden haben.
LOCA ist die Abkürzung von Liquid Optically Clear Adhesive. Es handelt sich dabei um einen Flüssigklebstoff der für die Verklebung der Displaykomponenten (z.B. Touchsensor auf Deckglas) verwendet wird. Gegenüber OCA (optischer PSA-Klebstoff) hat ein LOCA den Vorteil, dass Bauteiltoleranzen ausgeglichen werden und höhere BLTs realisierbar sind.
Ja, DELO bietet u.a. Licht + Feuchte härtende DELO DUALBOND Klebstoffe an, die in sichtbaren Bereichen mittels UV Härtung in Sekunden ausgehärtet und so die Bauteile fixiert werden können. Übrige Bereiche in möglichen Schattenzonen härten mittels Feuchtigkeit aus.
Ja, DELO bietet eine große Palette an rein UV oder dual UV + warmhärtender Klebstoffe für die strukturelle Verklebung optischer Elemente an.
Ja – und das ist besonders entscheidend für optische Anwendungen. Unsere LED-Klebstoffe behalten ihre Klarheit und Farbstabilität auch nach längerer Einwirkung von UV, Licht und Temperatur bei, verhindern jegliche Vergilbung oder Trübung und erhalten so die Qualität der verklebten Anwendung langfristig.
Absolut. Unsere LED-Klebstoffe sind so entwickelt, dass sie dauerhafter thermischer Belastung standhalten. Sie behalten ihre Klebkraft und mechanischen Eigenschaften auch bei erhöhten Betriebstemperaturen zuverlässig bei und gewährleisten so eine dauerhafte und sichere Verbindung.
Ja! Unsere LED-Klebstoffe sind speziell formuliert, um Ausgasung zu minimieren. Nach der Aushärtung setzen sie keine flüchtigen Substanzen frei – was sie ideal für empfindliche elektronische Baugruppen macht, bei denen Kontamination vermieden werden muss.
Bei der Aushärtung von Acrylaten entstehen Radikale, welche mit Luftsauerstoff an der Oberfläche reagieren können. Der Sauerstoff “fängt” diese Radikale ab und verlangsamt bzw. verhindert die gewünschte Aushärtung es Klebstoffes an der Oberfläche. Dadurch entsteht eine klebrige Oberfläche.
Maßnahmen zur Reduktion bzw. Vermeidung sind beispielsweise die Inertisierung mit Stickstoff oder auch eine höhere UV-Dosis bei der Belichtung. Auch bei der chemischen Formulierung gibt es beispielsweise durch Wachszusatz oder Einsatz multifunktioneller Monomere (höhere Vernetzungsdichte) Möglichkeiten diese Klebrigkeit zu verhindern/verringern.
Wärmeleitfähige Klebstoffe werden immer dann benötigt, wenn Wärme zuverlässig abgeleitet werden muss, ohne dass elektrischer Strom fließen darf – etwa bei der Anbindung von Leistungshalbleitern an Kühlkörper, bei LED-Modulen oder in der Automobilelektronik. Ungefüllte Polymere erreichen lediglich ca. 0,2 W/(m·K); durch keramische Füllstoffe wie Aluminiumoxid (Al₂O₃) erreichen wärmeleitfähige Klebstoffe eine spezifische Wärmeleitfähigkeit größer 1,0 W/(m·K). DELO entwickelt und produziert wärmeleitfähige Klebstoffe (Produktkennzeichnung TC – Thermally Conductive) aus den Produktfamilien DELO MONOPOX, DELO DUALBOND und DELO-DUOPOX für industrielle Hochleistungsanwendungen.
Ein anisotrop elektrisch leitfähiger Klebstoff (ACA) leitet Strom ausschließlich senkrecht zur Fügeebene (Z-Richtung) und verhindert so zuverlässig Kurzschlüsse zwischen benachbarten Kontakten – auch bei Kontaktabständen im Mikrometerbereich. Die Leitfähigkeit entsteht durch geeignete Partikel, die beim Fügen unter definiertem Druck zwischen den zu kontaktierenden Seiten eingeklemmt werden und dadurch eine direkte metallische Verbindung herstellen. Hauptanwendung ist die Flip-Chip-Montage auf RFID- und Smart-Label-Substraten. Da in diesen Anwendungen Taktzeiten im Sekundenbereich gefordert sind, werden die Klebstoffe mit speziellen Thermodensystemen ausgehärtet, die durch direkten Bauteilkontakt eine schnelle Erwärmung des Klebstoffes ermöglichen als auch den notwendigen Druck zum Verpressen der Fügeteile bereit stellen. Eine Aushärtung im Ofen ist ebenfalls möglich, hier kann über geeignete Klemmen der notwendige Druck auf die Fügeteile ausgeübt werden. DELO produziert ACA-Klebstoffe unter der Kennzeichnung AC (z. B. DELO MONOPOX AC) mit Formulierungen, die ab 60 °C aushärten und damit Folien aus Polycarbonat und andere temperatursensitive Substrate zuverlässig verarbeiten.
Isotrop elektrisch leitfähige Klebstoffe (ICA – Isotropic Conductive Adhesive) leiten elektrischen Strom gleichmäßig in alle Raumrichtungen. Sie sind in der Regel hochgefüllt mit Silberpartikeln, die eine durchgehende leitfähige Matrix bilden. Typische Anwendungen sind die elektrische Kontaktierung und mechanische Fixierung von Bauteilen in der Elektronikfertigung, etwa beim Grounding in Kameramodulen oder der Chip-Montage. Da die Aushärtung dieser Klebstoffe bereits ab 80 °C möglich ist, kommen IC-Klebstoffe z.B. dort zum Einsatz, wo Löten oder Reflow-Prozesse aufgrund thermischer Empfindlichkeit nicht möglich sind. DELO entwickelt und produziert isotrop leitfähige Klebstoffe unter der Produktkennzeichnung IC (z. B. DELO MONOPOX IC und DELO DUALBOND IC) und berät Kunden bei der prozesssicheren Auswahl und Verarbeitung.
LABS (Lackbenetzungsstörende Substanzen) bezeichnet die Kontamination von Bauteiloberflächen durch migrierte Silikonmoleküle, die die Haftung von Lacken und Klebstoffen dauerhaft stören oder verringern kann – weshalb Silikone in vielen Fertigungsumgebungen grundsätzlich verboten sind. DELO hat mit der mCD-Chemie (Modified Carbamine Derivate) eine proprietäre Alternative entwickelt, die einen niedrigen Elastizitätsmodul und somit einen sehr guten Spannungsausgleich auch bei niedrigen Temperaturen bis -40 °C bietet. mCD-basierte Klebstoffe aus den Familien DELO MONOPOX und DELO DUALBOND härten bereits ab 80 °C aus, sind halogenfreigemäß IEC 61249-2-21 und decken den Einsatztemperaturbereich von −40 °C bis +150 °C ab.
Mischverklebungen zwischen Werkstoffen wie Metall, Kunststoff, Glas oder Keramik erfordern einen Klebstoff, der auf allen Oberflächen haftet und gleichzeitig die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) der Fügepartner dauerhaft ausgleicht – denn schon geringe Temperaturwechsel erzeugen ohne Spannungsausgleich Schälkräfte, die die Klebfuge zum Versagen bringen. Geeignete Systeme kombinieren eine gute Adhäsion auf den verwendeten Substraten mit angepasst niedrigem E-Modul und hoher Reißdehnung. DELO empfiehlt zudem, die Fügezone bereits in der Designphase klebgerecht auszulegen: ausreichend große Klebflächen, gleichmäßige Spannungsverteilung und zentrische Krafteinleitung zur Vermeidung von Biege- oder Schälmomenten sind entscheidend. Mit seinen Klebstoff-Produktfamilien sowie dem frei zugänglichen Wissensportal stellt DELO fundiertes Anwendungswissen für Mischverklebungen bereit.
Abhängig von der Anwendung existieren bei DELO eine Vielzahl an endanwendungsnahen Bauteiltests (= Test Vehicles), diese lehnen sich stark an tatsächliche Geometrien und Materialien an und geben sehr gute Aufschlüsse über die Eignung. In vielen Fällen können auch Langlebigkeitsuntersuchungen damit durchgeführt werden.
Viele Klebstoffe, besonders mit Bezug auf Semicon- / Advanced Packaging wurden basierend darauf entwickelt und geprüft. Üblicherweise werden mechanische Eigenschaften, als auch die Haftung gegengeprüft und dies auch im Technischen Datenblatt ausgewiesen.
Klebstoffe werden in der Halbleiterverpackung in weit mehr Bereichen eingesetzt, als häufig angenommen wird. Zu den wichtigsten Anwendungen gehören:
Die Wahl des falschen Klebstoffs kann zu kritischen Ausfällen im Halbleitergehäuse führen:
Der CTE (Wärmeausdehnungskoeffizient) beschreibt, wie stark sich ein Material bei Temperaturänderungen ausdehnt oder zusammenzieht. Bei der Halbleiterverpackung bestehen Chip und Substrat häufig aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichen CTEs. Kompensiert der Klebstoff diese Fehlanpassung nicht, entstehen während des Betriebs oder bei Reflow-Prozessen thermische Spannungen – was zu Rissen, Delaminierung oder Lötstellenausfällen führen kann. Ein niedriger CTE des Klebstoffs minimiert diese Spannungen und ist daher eines der wichtigsten Auswahlkriterien für Klebstoffe in der Halbleiterverpackung.
Optisches Semiconductor Packaging erfordert Klebstoffe, die gleichzeitig mechanische und optische Leistungsanforderungen erfüllen. Wesentliche Anforderungen sind:
DELO bietet ein breites Portfolio an speziell für optisches Semiconductor Packaging entwickelten Klebstoffen, darunter Produkte aus den Familien DELO PHOTOBOND und DELO KATIOBOND.
Ja - DELO bietet Klebstoffe an, die im Siebdruck/Schablonendruck verwendet werden.
Die einfachste Art, Klebstoff aus Kleinkartuschen zu dosieren, ist mittels Zeit/Druck-Dosierverfahren. Ein passendes Gerät ist der DELOMAT 101.
Die grundlegenden Parameter, die am DELOMAT 101 einzustellen sind, ist der Mediendruck und die Dosierzeit. Je mehr Druck angelegt wird und desto länger die Dosierzeit eingestellt ist, desto mehr Klebstoff wird appliziert. Neben dem Druck und der Zeit spielt die verwendete Dosiernadel eine entscheidende Rolle.
Bei der Wahl einer passenden Dosiernadel sind die Viskosität, die Füllstoffe, die Zielmenge und der vorhandene Platz in der Anwendung entscheidend.
"Schnell" hat im Zusammenhang mit Dosierung viele mögliche Dimensionen.
Um einen hohen Durchfluss zu erzielen, kann ich Klebstoff mit hohem Druck durch eine große Nadel dosieren. Es kann außerdem ein Dosierer verwendet werden, der den Klebstoff aktiv fördert. Dies kann z.B. eine Exzenterschneckenförderer wie der DELO-DIV VD sein.
Um kleine Punkte schnell hintereinander ohne Z-Bewegung zu dosieren und damit Bewegungszeit zu sparen, kann ein kontaktloses Dosiersystem wie z.B. ein Jetter aus der DELO-DOT PN5 Familie benutzt werden.
Kleinkartuschen bis ca. 50ml Volumen haben typischerweise einen Luer-Lock-Anschluss und werden direkt am Dosiersystem angeschlossen. Diese Kartuschen werden dann in der Regel mit Druckluft ausgepresst.
Größere Kartuschen können über einen Gewindeanschluss mittels eines Medienschlauchs mit dem Dosierer verbunden werden. Der Klebstoff wird dann mit Druckluft (über einen Drucktank) oder besser noch mit einer mechanischen Auspressvorrichtung aus der Kartusche gefördert.
Flaschen werden typischerweise mit Drucktanks wie z.B. DELO-XPRESS 951 NK geleert. Der Klebstoff wird mit einem Medienschlauch zum Dosiersystem geleitet.
Grundsätzlich können durch eine Nadeldosierung durch feine Dosiernadeln, z.B. mit einem Dosierventil, sehr kleine Klebstoffmengen dosiert werden. Ähnlich kleine Dosiermengen im Nanoliter-Bereich können auch mit Jetsystemen wie dem DELO-DOT PN5 dosiert werden.
Noch kleinere Mengen können z.B. mittels Inkjetting oder anderen Spezialverfahren dosiert werden.
Um flüssigen Klebstoff abzureinigen, können in der Regel Lösemittel benutzt werden. Wichtig ist, die Kompatibilität des Lösemittels mit dem jeweiligen Klebstoff abzugleichen, da unterschiedliche Klebstoffchemien mit verschiedenen Lösemitteln kompatibel sind. Außerdem muss die Kompatibilität mit den verwendeten Materialien des Dosiersystems sichergestellt werden. Oftmals kann es vorteilhaft sein, das Dosiersystem initial mit Lösemittel zu spülen, um den Reinigungsaufwand zu verringern.
Vor der Wiederinbetriebnahme muss sichergestellt sein, dass alle Teile des Dosiersystems vom Lösemittel befreit wurden.
Ja, es gibt Underfill-Klebstoffe. Bei Capillary Underfill fließt der Klebstoff durch Kapillarkraft unter den Chip.
Ja, DELO bietet eine umfangreiche Palette von Klebstoffen mit definierten optischen Eigenschaften - speziell für die Optikfertigung. Mit Brechungsindizes von 1,466 bis 1,715, kontrollierten Haze-Werten, Vergilbungsschutz und reflowstabilen Formulierungen sind diese Klebstoffe speziell für hochpräzise optische Anwendungen entwickelt.
Ja, DELO bietet Klebstoffe mit reduziertem Hautreizungsrisiko. Diese sind nach ISO 10993 biokompatibilitätsgeprüft, frei von bedenklichen Substanzen und bieten trotzdem volle technische Leistung. Anwendungsbereiche für hautverträgliche Klebstoffe sind z.B. medizinnahe Bereiche wie Wearables.
Ja, es gibt automotive-qualifizierte Produkte. Diese werden explizit als "Automotive Grade" bezeichnet.
Besondere Eigenschaften und Anforderungen:
Die schnelle und zuverlässige Fertigung von Bauteilen für die Sensorik von autonomen Fahrzeugen kann mit Hilfe von Active Alignment Klebstoffprozessen kostengünstig und zuverlässig durchgeführt werden. DELO bietet dazu sowohl die Klebstoffe als auch nötigen Dosier- und Aushärtegeräte aus einer Hand.
DELO ist nach IATF 16949 und ISO 9001 zertifiziert. Die IATF 16949 ist der international anerkannte Qualitätsmanagementstandard der Automobilindustrie und definiert Anforderungen an Entwicklungs- und Produktionsprozesse entlang der automobilen Lieferkette. Die ISO 9001 bestätigt die Einhaltung eines systematischen Qualitätsmanagements. Diese Zertifizierungen schaffen die Grundlage für den Einsatz von DELO-Klebstoffen in anspruchsvollen Anwendungen der Automobilindustrie.
Viele DELO-Klebstoffe weisen eine hohe Beständigkeit gegenüber Getriebeölen, Kühlflüssigkeiten und anderen Medien auf. Die tatsächliche Medienbeständigkeit hängt jedoch von der chemischen Basis, der Temperatur, der Einwirkdauer und dem jeweiligen Medium ab. Für eine belastbare Bewertung sollten die technischen Datenblätter des jeweiligen DELO-Klebstoffs herangezogen werden.
Einige DELO-Klebstoffe bieten Eigenschaften, die für verschiedene Anwendungen in Axialflussmotoren relevant sind, beispielsweise für Magnetverklebungen oder strukturelle Fügeverbindungen. DELO beschäftigt sich intensiv mit den spezifischen Anforderungen von Axialflussmotoren und untersucht geeignete Klebstofflösungen für diese Antriebstechnologie. Die Auswahl eines geeigneten Klebstoffs hängt von Faktoren wie Drehzahl, Temperaturbelastung, Bauraum und Fertigungsprozess ab.
DELO beschäftigt sich mit Materialkonzepten für Anwendungen, die neben der Klebfunktion auch elektromagnetische Abschirmung erlauben. Die EMI-Abschirmung kann durch spezielle Füllstoffe erreicht werden, die elektromagnetische Wellen reflektieren oder absorbieren. Dadurch lassen sich empfindliche elektronische Komponenten vor elektromagnetischen Einflüssen schützen.
Ja, DELO bietet Klebstoffe der Brennbarkeitsklasse UL 94 V-0 an. Die UL 94 V-0-Klassifizierung bescheinigt ein selbsterlöschendes Verhalten des Materials innerhalb definierter Prüfbedingungen. Die Erfüllung dieser Brennbarkeitsanforderung erfordert jedoch spezielle Formulierungen und Additive, die sich auf andere Eigenschaften des Klebstoffs auswirken können. Daher empfiehlt es sich, die Notwendigkeit einer UL 94 V-0-Klassifizierung im Kontext der gesamten Anwendungsanforderungen zu bewerten.
Ja, auch mit Klebstoff fixierte Magnete können grundsätzlich recycelt werden. Für eine vereinfachte Demontage am Ende der Nutzungsdauer untersucht DELO zunehmend Konzepte wie Debonding on Demand, bei denen sich Klebeverbindungen unter definierten Bedingungen gezielt lösen lassen. Jedoch muss beachtet werden, dass jede Klebstoffanwendung eine sorgfältige Abwägung zwischen Recyclingfähigkeit und den geforderten Leistungsmerkmalen während der gesamten Lebensdauer des Motors erfordert.
Ja, End-of-Line-Tests können mit geeigneten DELO-Klebstoffen häufig bereits kurz nach dem Klebprozess durchgeführt werden. End-of-Line-Tests dienen der 100%-Qualitätskontrolle einer kompletten Prozesskette. Dabei werden beispielsweise mit Klebstoff abgedichtete Sensorkomponenten angesteuert und die Verklebung auf ihre Dichtigkeit getestet. Für solche Prozesse eignen sich insbesondere dualhärtende DELO-Klebstoffe, da diese durch die Lichtfixierung bereits nach kurzer Zeit eine hohe Festigkeit erreichen.
Als mechanischen Schutz oder Schutz vor Feuchtigkeit, Chemikalien oder Korrosion.
Active Alignment ist ein hochpräziser Justierungsprozess für optische Komponenten, bei dem die optimale Position in Echtzeit während der Verklebung ermittelt und fixiert wird. Somit kann durch hochpräzise Positionierung eine optimale Bildqualität erreicht werden. Durch den Active Alignment Prozess können Maschinentoleranzen, Bauteilungenauigkeiten und Schwankungen bei der Bildsensorbefestigung ausgeglichen werden.
Active Alignment ermöglicht die präziseste Fertigung optischer Systeme durch die Kombination von intelligenter Positionierungstechnik und hochspezialisierten Klebstoffen.
Ja, es gibt biokompatible Klebstoffe für medizinische Anwendungen. Einige DELO-Klebstoffe sind auf Biokompatibilität geprüft und erfüllen die Anforderungen nach:
Für den Klebstoffauftrag bieten sich verschiedene Methoden an. Unter anderem ist der Siebdruck bzw. der Schablonendruck eine Methode, mit der sich der Auftrag beschleunigen lässt. Die UPH lässt sich dadurch - im Vergleich zur Nadeldosierung - deutlich erhöhen.
Wichtige Parameter für den passenden Klebstoffauftrag mit XYZ-Tisch sind der Mediendruck, die Verfahrgeschwindigkeit, der Abstand zwischen Dosiernadel & Bauteil sowie die gewählte Dosiernadel.
DELO bietet verschiedene Klebstoffe, die sich für Versuche eignen. Entscheidend für die Dosierung von feinen Linien ist neben dem Klebstoff auch das Substrat und das gewählte Auftragsverfahren.
Mit der Durchflussaktivierung lassen sich u. a. Vergüsse erzielen, die keine Warmhärtung benötigen. Der Klebstoff wird während des Dosierens mit Licht aktiviert und härtet selbstständig bei Raumtemperatur aus.
Die Klebstoffmenge wird über den Förderdruck, die Öffnungszeit des Ventils, die Schussfrequenz, die Temperatur der Düse und die Wahl der Düsen- und Stößeldurchmesser beeinflusst.
Für eine reproduzierbare Dosierung sind konstante Umgebungsbedingungen wie Raumtemperatur und Förderdruck wesentliche Faktoren. Eine gleichbleibende Dosierung kann durch eine Düsenheizung, wie sie im DELO-DOT PN5 standardmäßig verbaut ist, begünstigt werden.
Ja, gefüllte Klebstoffe können gejettet, also kontaktlos dosiert werden. Es ist allerdings wichtig, die Düsengröße entsprechend der Füllstoffgröße zu wählen. Als Faustregel lässt sich sagen, dass die Düsenbohrung mindestens 5-7x größer sein sollte als der größte Füllstoffpartikel.
Bei der Dosierung durch eine Dosiernadel kann je nach Viskosität des Klebstoffs auch schräg oder sogar annähernd horizontal dosiert werden. Beim kontaktlosen Dosieren mit einem Jetventil kann in der Regel auch komplett horizontal oder sogar über Kopf gearbeitet werden.
Da ausgehärteter Klebstoff sein Netzwerk bereits ausgebildet hat und sich damit wie ein fester Kunststoff verhält, ist ein Auflösen des ausgehärteten Klebstoffs in der Regel nicht möglich. Hier bleibt deswegen häufig nur die möglichst vorsichtige, mechanische Reinigung mittels Werkzeugen. Lösemittelbeständige Teile des Dosiersystems können versuchsweise auch über längere Zeiträume oder unter Verwendung eine Ultraschallbads in Lösemittel eingelegt werden, um die ausgehärteten Klebstoffreste aufzuweichen und die mechanische Reinigung zu unterstützen.
Finden Sie Informationen zu Versand, internationaler Verfügbarkeit und unseren Kundenservice-Leistungen.
DELO ist ein internationales Unternehmen mit Standorten in Deutschland (Hauptsitz), den USA, China und Singapur. Zusätzlich verfügen wir über ein weltweites Vertriebsteam und lokale Händler in verschiedenen Regionen.
Liefermöglichkeiten:
Eine vollständige Liste aller belieferbaren Länder können wir nicht zur Verfügung stellen, da jede Lieferung individuell geprüft wird. Die Exportmöglichkeiten hängen von verschiedenen Faktoren/Prüfkriterien ab:
Haben Sie eine konkrete Lieferanfrage? Kontaktieren Sie gerne unser Vertriebsteam oder Ihren lokalen Ansprechpartner. Wir prüfen individuell, ob und unter welchen Bedingungen eine Lieferung in Ihr gewünschtes Zielland möglich ist.
Bei der Warenannahme sollten Sie folgende Punkte beachten:
Bei temperaturkritischen Produkten die Kühlkette nicht unterbrechen - dies kann die Produktqualität beeinträchtigen.
Sehen Sie sich das Video an, um zu erfahren, wie man temperaturempfindliche Klebstoffe handhabt.
Die Bearbeitungszeit beträgt 4-5 Wochen ab dem jeweiligen Eintrefftermin bei DELO. Bitte beachten Sie, dass Ihr Gerät zu einem der vorgegebenen Termine bei uns eintreffen sollte - Geräte, die später ankommen, werden erst im nächstfolgenden Kalibrierzeitraum berücksichtigt.
Weitere Informationen und die aktuellen Termine finden Sie hier:
Wir empfehlen eine jährliche Kalibrierung Ihres DELOLUXcontrol Messgerätes, um die gleichbleibende Qualität Ihres Produktionsprozesses zu gewährleisten.
Weitere Informationen und die aktuellen Termine finden Sie hier:
DELO ist ein führender Anbieter von Hightech-Klebstoffen und bietet seit über 25 Jahren Lösungen für die Halbleiter-, Automobil- und Elektronikindustrie. Unsere innovativen Technologien setzen Branchenstandards. Unternehmen wie Bosch, Huawei und Siemens vertrauen auf DELO, wenn es um überlegene Klebstofftechnologien geht.