DELO stellt funktionale Hochleistungsmaterialien für den Bereich Liquid Additive Manufacturing vor

04.03.2020

Verschiedene funktionale Materialien (z.B. ein hartes und ein flexibles Material) lassen sich in einem Druckvorgang miteinander kombinieren (Bild: DELO).
Gehäuse mit optischem Element gedruckt aus Hochleistungsmaterialien auf Epoxidharzbasis (Bild: DELO).
Funktionale DELO-Materialien bieten neue Möglichkeiten im Bereich Liquid Additive Manufacturing (Bild: DELO).

Mit der Weiterentwicklung seiner Flüssigmaterialien bietet DELO neue Möglichkeiten im Bereich Liquid Additive Manufacturing. Die Hochleistungsmaterialien erfüllen verschiedene Funktionen wie z.B. Transparenz oder Flexibilität und lassen sich in einem Druckvorgang miteinander kombinieren. Zudem zeigen sie eine zuverlässige Haftung zueinander sowie isotrope Festigkeiten in alle Druckrichtungen. Besonders geeignet sind die DELO-Materialien für Automotive- und Mikroelektronik-Anwendungen.

Bei den Flüssigmaterialien, die DELO speziell für den industriellen 3D-Druck weiterentwickelt hat, handelt es sich um lichthärtende Epoxidharze. Je nach gewünschter Funktionalität wie Flexibilität, Transparenz oder Leitfähigkeit können maßgeschneiderte Materialien auf Basis eines breiten Produktportfolios zur Verfügung gestellt werden.

Aufgrund der ähnlichen chemischen Basis sind die funktionalen Hochleistungsmaterialien sehr gut miteinander kombinierbar und zeigen eine gute Haftung zueinander. Damit sind sie optimal für den Materialmix geeignet. So können etwa harte und flexible Materialien in einem Druckvorgang verwendet werden. In den Drucker werden dazu mehrere Dosierköpfe verbaut, die nach definierten Parametern die jeweiligen Flüssigmaterialien aufbringen. Je nach Dosierequipment sind Strukturen mit Wandstärken von unter 500 µm möglich. Für komplexe Strukturen mit Überhängen oder Hinterschneidungen können Anwender auf ein wasserlösliches Stützmaterial zurückgreifen.

Da das Dosieren der funktionalen Materialien bei Raumtemperatur stattfindet, ist kein Aufwärmen des Materials oder Bauraums notwendig. Die Aushärtung erfolgt mittels UV-Licht, wobei wenige Sekunden bis zum Erreichen der Endfestigkeit ausreichend sind. Dies sorgt für einen einfachen Prozess sowie für Energieeinsparungen.

Sowohl die unterschiedlichen Dosierköpfe als auch die Aushärtungslampen lassen sich in bestehende Produktionslinien integrieren. Der Druckprozess kann dadurch auch mit weiteren Fertigungsverfahren kombiniert werden.

Die Eigenschaften der ausgehärteten DELO-Materialien sind vergleichbar mit Hochleistungs-kunststoffen wie Polyamid oder PEEK. Das zeigt sich unter anderem an der hohen Temperatur- und Medienbeständigkeit. Zudem weisen sie unabhängig von der Druckrichtung isotrope Festigkeiten auf.

Weitere Informationen finden Sie unter www.DELO.show/3d-printing.

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