Im Interview: Robert Saller (Geschäftsführer)

Im Interview: Robert Saller (Geschäftsführer)

Im Interview verrät Robert Saller, was am DELO-DOT PN3 so überzeugend ist.

Warum hat DELO das bisherige Mikrodosierventil weiterentwickelt?
Wir sind als innovatives Unternehmen stets darum bemüht uns weiterzuentwickeln, beziehungsweise die Dinge weiter voran zu treiben. Stillstand gibt es bei uns nicht. Deshalb werden bestehende Produkte regelmäßig überdacht und wenn möglich verbessert. Bei der Entwicklung des robusten DELO-DOT PN3s standen vor allem Leistung und Handling im Fokus. Wir wollten nicht nur ein Optimum an Dosierleistung und Zuverlässigkeit, sondern auch ein einfaches Handhaben des Ventils beim Kunden. Denn was nutzt ein gutes Jetventil, wenn es im Gebrauch versagt und kompliziert in der Anwendung ist.


Was ist besser am brandneuen Jetventil aus dem Hause DELO?

Ganz klar die Jet-Performance: Hier liefert das Ventil im Vergleich zu seinem Vorgängermodell eine deutlich verbesserte Leistung ab. So lassen sich nicht nur viele verschiedene Klebstoffe jetten, sondern auch deutlich kleinere Mengen. Im Durchschnitt liegt die minimale Dosiermenge um den Faktor drei niedriger und bestimmte Medien lassen sich sogar in Mengen von 0,009 mg dauerhaft jetten. Das ist natürlich gerade für unsere Kunden mit immer kleiner werdenden Bauteilen ein wichtiges Argument. Aber auch andersrum macht das DELO-DOT PN3 eine gute Figur, denn mit einem maximalen Dosiervolumen von knapp 14 mg deckt es einen weiten Einsatzbereich ab.


Wie lässt sich das Dosieren solcher unterschiedlichen Mengen realisieren? 

Durch die optimierte Geometrie der Fluidik und durch zwei verschiedene Stößelvarianten. Eine davon kommt nur für Kleinstmengen zum Einsatz, die andere bei kleinerer bis mittlerer Tropfengröße. Der Fluidikblock ist aus Edelstahl gefertigt und damit um einiges robuster und chemikalienbeständiger als sein Vorgänger. Auch der sich anschließende Luer-Lock-Adapter ist nicht mehr wie bisher aus PEEK, sondern aus Metall.


Und was hat sich beim Handling getan?

Ab sofort lässt sich der Hub des Stößels dank eines Drehrads ganz ohne zusätzliches Werkzeug in fünf Rastpositionen einstellen. Dabei wird die jeweilige Position durch LEDs angezeigt, was die Ablesbarkeit der Anzeige vor allem nach einem Einbau in eine Produktionsanlage um einiges erleichtert. Zudem kommt die neu konzipierte Düsenheizung ohne offene Kontakte aus und wird nur auf das Ventil geclipst. Dadurch ist eine einfache Demontage bei Reinigung oder Wartung möglich.

Robert Saller