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Mit unseren DELO-News informieren wir Sie zu den neuesten Trends rund um die Verbindungstechnik.

 

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Viel Spaß beim Lesen! Ihr DELO-Redaktionsteam

 

 

 

 

Inhalte dieser Ausgabe:

Neuartiges Fügeverfahren "ONSERT" spart Energie
Klebbolzen für geringe Blechstärken
DELO baut neues Technikum und erweitert das Laborgebäude
DELO-Klebstoffe in Elektromotoren
DELO entwickelt neue LED-Flächenstrahler
Mit der neuen DELOLUX 804 und DELOLUX 806 ergänzt DELO sein Lampen-Portfolio.
REACH und GHS
Top 100 – 100 Firmen auf Erfolgskurs, auch DELO ist dabei!
DELO ist Deutschlands Kundenchampion 2011

Neuartiges Fügeverfahren "ONSERT" spart Energie

 

Onsert Geklebte ONSERT-Verbindung

Zur Befestigung von Elementen auf Blechen werden in industriellen Anwendungen verschiedene Fügetechniken verwendet: Äußerst rationell und automatisierbar ist dabei das Aufschweißen von Gewindebolzen, da man mit diesem Verfahren das aufwendige Bohren und Setzen von Schrauben bzw. Nieten vermeiden kann. Das Bolzenschweißen gerät jedoch dort an seine Grenzen, wo die zu verbindende Blechdicke kleiner als 0,5 mm ist oder Schweißen aus anderen Gründen nicht möglich ist: Hier kommt als alternative Fügetechnik das Verkleben von Bolzen ins Spiel: Dieses Verfahren hat der Klebstoffhersteller DELO gemeinsam mit Böllhoff, einer Unternehmensgruppe der Verbindungs- und Montagetechnik, entwickelt.

 

Einsatzbereiche von Gewindebolzen

Schweißbolzen werden überall dort eingesetzt, wo Befestigungselemente unlösbar mit einem metallischen Träger verbunden werden. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Schweißbolzen finden sich in vielen Gegenständen des täglichen Lebens: Angefangen von Karosserieblechen im Automobil über Gehäuse von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Kochherde bis hin zum Schiffs- oder Flugzeugbau. Beim Bolzenschweißen wird zwischen einer Stirnfläche des Bolzens und dem Werkstück ein Lichtbogen gezündet, beide Teile werden lokal angeschmolzen und anschließend unter geringem Anpressdruck gefügt (siehe Abb. 1). Je nach Schweißverfahren werden Bolzen auf Bleche bis zu einer minimalen Blechstärke von bis zu 0,5 mm aufgeschweißt. Das Bauteil muss lediglich von einer Seite zugänglich sein. Es können unterschiedlichste Bolzenformen eingesetzt werden wie Gewindebolzen, Stifte, Innengewindebuchsen, Haken, Ösen sowie Sonderschweißelemente, die an die Befestigungsaufgabe angepasst sind. Zu den Vorteilen dieser Technologie zählen die hohe Belastbarkeit durch vollflächige Verschweißung, die hohe Produktivität aufgrund der kurzen Schweißzeit und die leichte Automatisierbarkeit.

Bolzenschweißen und ONSERT-Verfahren

Aus Gründen der Gewichtseinsparung kommen gerade in der Automobilindustrie immer mehr Bleche aus hochlegierten Stählen zum Einsatz. Aufgrund der hohen Festigkeit dieser Stähle können die Blechstärken stark reduziert werden. Hier stößt man selbst beim Schweißverfahren der Spitzenzündung bei einer Wandstärke von 0,5 mm an Grenzen. Bei dieser Wandstärke kann nicht mehr geschweißt werden. Des Weiteren stört gerade bei Sichtbauteilen die Abzeichnung des Schweißpunktes auf der gegenüberliegenden Blechseite, weshalb aus optischen Gründen ein Aufschweißen der Bauteile oft nicht möglich ist. Darüber hinaus ist der Einsatz dieser Schweißtechnologie auf unlackierte, metallische Bauteile beschränkt.

 

Aufbau von Klebebolzen als alternatives Fügeverfahren

Können Bolzen aus den oben genannten Gründen nicht aufgeschweißt werden, müssen diese durch spezielle Verbindungselemente ersetzt werden, die auf das Substrat geklebt werden. Der Klebstoffhersteller DELO hat gemeinsam mit Böllhoff ein neues Verfahren entwickelt, das sogenannte ONSERT-Verfahren. Die Befestigungselemente werden dabei zunächst mit einem transparenten Kunststoff umspritzt, so dass die Klebefläche lichtzugänglich ist. Der Grund: Bei vorgegebenen kurzen Taktzeiten in der Produktion kann die Aushärtung der Klebstoffe durch Licht innerhalb weniger Sekunden durch das Befestigungselement hindurch erfolgen. Die Klebebolzen kombinieren die Vorteile der Schweißbolzen wie hohe Automatisierbarkeit, kurze Taktzeiten und hohe Belastbarkeit mit der Möglichkeit, auf Blechstärken unter 0,5 mm sowie nichtmetallischen Leichtbauwerkstoffen zu kleben. Außerdem zeichnen sich die Bauteile an der Sichtseite im Gegensatz zu auf Blechen geschweißten Elementen beim Kleben nicht ab. Somit ist diese Art der Verbindung auch für optisch anspruchsvolle Bauteile geeignet.

 

Energie Energiebedarf im Vergleich

Energiebedarf im Vergleich

Ein weiterer Pluspunkt: Der Energiebedarf ist bei der Verbindung durch Klebbolzen wesentlich geringer, da hier kein Material aufgeschmolzen werden muss. Zur Aushärtung des Klebstoffs genügt Licht im Wellenlängenbereich von 400 nm. Dies kann beispielsweise durch LED-Lampen zur Verfügung gestellt werden. Um einen Schweißbolzen mit einer Dicke von 6 mm und einem Ringbuckel auf ein verzinktes Blech mit 1 mm Wandstärke zu schweißen, benötigt man ca. 18 kA effektiven Schweißstrom bei einer resultierenden Spannung von 2 V und einer Schweißzeit von 100 ms. Effektiv werden an der Schweißung 3,6 kJ umgesetzt. Als typischer Wirkungsgrad für das Widerstandsschweißen wird ein Faktor von 0,53 kJ angegeben. Damit ergibt sich ein Energiebedarf von 6,8 kJ pro Bolzen. Dem gegenüber wurde die Gesamt-Leistungsaufnahme bei der Verwendung von Klebbolzen sowie der Aushärtungslampe DELOLUX 80 inklusive Kühlung gemessen. Bei einer Amplitude von 100 % beträgt diese 117 W. Bei einer typischen Belichtungszeit von 5 Sekunden beträgt die notwendige Energie somit lediglich 0,6 kJ pro Element.

 

Fazit

Die Technologie der aufgeklebten Verbindungselemente findet dort Verwendung, wo die Schweißtechnik aus Gründen der geringen Blechstärke, der optischen Anforderungen oder der verwendeten Materialpaarungen nicht möglich ist. Gerade mit der Lichthärtung ist es möglich, ein Verbindungselement innerhalb weniger Sekunden auszuhärten. Daher ist diese Technologie besonders für automatische Prozesse mit kurzen Taktzeiten geeignet. Zudem ist die ONSERT-Technologie hinsichtlich der deutlich effektiveren Energiebilanz im Vorteil. Zum Aufbringen eines Elements benötigt man beim Schweißen elf Mal mehr Energie als beim Kleben mittels eines lichthärtenden Klebstoffs.

 

 

 

DELO baut neues Technikum und erweitert das Laborgebäude

 

Technikum DELO-Technikum in Windach

Die hohen Baukräne, die zurzeit das Bild in Windach prägen, lassen erkennen: es tut sich was bei DELO. Aktuell wird an der Erweiterung des Laborgebäudes gebaut. Es entsteht ein U-förmiger Komplex, der architektonisch dem bereits vorhandenen angepasst wird. DELO wächst stetig, wie die Umsatzzahlen der letzten Jahre zeigen und so benötigt man Kapazität für mehr Personal. Noch dieses Jahr werden mindestens 60 neue Mitarbeiter im Unternehmen eingestellt. Diese sollen dann neben der F&E und dem Engineering im neuen Laborgebäude untergebracht werden. Im Gegensatz zum bereits vorhandenen Gebäude ist der Neubau komplett unterkellert und wird um ein Stockwerk erhöht. Insgesamt sollen dort auf drei Etagen Büros für ca. 130 Arbeitsplätze entstehen.

 

 

Neubau DELO-Technikum in Windach

Schon im August wurde der Bau des neuen Technikums zur chemischen Synthese abgeschlossen. Insgesamt dauerte der Bau inklusive Innenausstattung fast ein Jahr. In der neuen chemischen Produktionsanlage werden zukünftig eigene Rohstoffe sowie Vorprodukte entwickelt und produziert. Der Industriemeister Chemie F&E erklärt, dass im Technikum zurzeit ein geschlossener Mischer mit einem Nutzvolumen von 300 Litern zur Produktion verwendet wird. Dieser Mischer wird vollautomatisch über ein Prozessleitsystem gesteuert. Zudem wäre bei Bedarf eine Erweiterung auf fünf Mischer mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2.000 Litern möglich. Die feierliche Einweihung beider Gebäude wird aller Voraussicht nach im Frühjahr 2012 stattfinden.

DELO-Klebstoffe in Elektromotoren

Das Unternehmen HANNING ELEKTRO-WERKE stellt individuelle, auf die Kundenbedürfnisse angepasste, Elektromotoren her. Zum Verkleben der Kugellager in den
Motorgehäusen verwendet die Firma DELO-ML Klebstoffe.

 

KugellagerHANNING ELEKTRO-WERKE in Oerlinghausen blickt auf sechs erfolgreiche Jahrzehnte in der Herstellung von Elektromotoren zurück. Die Motoren werden unter anderem in Zentrifugen, Industrietorantrieben, Vakuumpumpen, Entleerungspumpen für Wasch- und Geschirrspülmaschinen sowie Verstellantrieben in Krankenbetten und Behandlungsstühlen eingesetzt.

 

Im Maschinenbau, speziell im Elektromotorbereich, hat sich Kleben gegenüber Schrauben, Nieten und Schweißen mittlerweile als ein wesentliches Konstruktionselement durchgesetzt. Um Werkstoffe miteinander zu verbinden, hat DELO Klebstoffe entwickelt, deren Eigenschaften auf unterschiedlichste Anwendungen und Anforderungen abgestimmt sind.

 

So verwendet auch HANNING beim Verkleben von Kugellagern in unterschiedlichen Lagerschildern spezieller Motoren DELO-ML Klebstoffe. Diese einkomponentigen Klebstoffe sind anaerob und härten unter Luftabschluss innerhalb kurzer Zeit aus. Sie verfügen über gute Temperatur- und chemische Beständigkeit und sind nach vollständigem Aushärten hochfest.

 

Das Auftragen des Klebstoffs erfolgt durch ein Rotorspray; ein Verfahren bei dem der Klebstoff durch Rotation aufgesprayt wird. Dieses kontrollierte Applizieren ermöglicht, dass die zu verklebenden Teile innerhalb des Motors nur dünn mit DELO-ML benetzt werden. In der DELO-ML Produktfamilie gibt es für jedes Motordesign spezielle Klebstoffe mit passenden Eigenschaften.

HANNING ELEKTRO-WERKE – Ein Portrait

Hanning

Das Unternehmen HANNING ELEKTRO-WERKE in Oerlinghausen hat sich seit mehr als sechs Jahrzehnten auf dem Weltmarkt als Antriebsspezialist für kundenspezifische Antriebskomponenten und Antriebssysteme etabliert. An fünf Standorten in Deutschland, Litauen, China und Indien entwickeln, produzieren und vermarkten rund 1.500 Mitarbeiter individuelle Antriebskomponenten. Großer Wert wird auf eine breite und dennoch spezifische Produktpalette gelegt, die ihren Einsatz in den unterschiedlichsten Branchen findet. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen in drei Geschäftsbereiche – Antriebstechnik, Gerätetechnik und Verstelltechnik – organisiert. Der Vorteil ist, dass neben dem technischen Know-how ein umfangreiches Branchen Know-how, d. h. detailliertes Wissen bezüglich der Bedürfnisse und Gegebenheiten der einzelnen Anwenderbranchen, dem Kunden zur Verfügung steht.

Drei Marktgeschäftsbereiche

Verschiedenste Motoren mit Leistungen bis 7,5 kW, mit dazugehörender Elektronik und Software sowie Frequenzumrichter sind die Kernprodukte des Geschäftsbereiches Antriebstechnik. In der Gerätetechnik bilden Entleerungs- und Umwälzpumpen für gewerbliche Geschirr- und Waschmaschinen, Synchron-Entleerungspumpen für die Hausgeräteindustrie sowie Motoren und Gebläse zum Heizen, Lüften oder Trocknen den Produktschwerpunkt. Der Geschäftsbereich Verstelltechnik entwickelt und produziert Verstellgeräte und Spindelantriebe, die hauptsächlich in Dentalstühlen, OP- und Röntgentischen aber auch in industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Jeder Geschäftsbereich funktioniert dabei wie ein Unternehmen im Unternehmen mit eigener Entwicklung, Fertigung, Prozesssicherung und einem eigenen spezialisierten Vertrieb.

DELO entwickelt neue LED-Flächenstrahler

Mit der neuen DELOLUX 804 und DELOLUX 806 ergänzt DELO sein Lampen-Portfolio.

 

Neue DELOLUX LED-Flächenstrahler

 

Die Lampensysteme DELOLUX 804 und DELOLUX 806 ermöglichen ein schnelles und homogenes Aushärten der photoinitiierten Klebstoffe DELOKATIOBOND, DELO-PHOTOBOND und DELO-DUALBOND. Aufgrund ihres optimierten Strahlungsprofils in Längs- als auch in Querrichtung, lassen sich DELOLUX 804 und DELOLUX 806 – auch in Kombination – sowohl für den Modulverguss von Smart Cards als auch für Laminierprozesse einsetzen. Die Aushärtungslampen werden in zwei verschiedenen Lampenlängen (DELOLUX 804 in 460 mm und DELOLUX 806 in 690 mm) sowie jeweils mit unterschiedlichen Wellenlängen (365 nm und 400 nm) angeboten.

 

Die neue Lampengeometrie ermöglicht das optimale Kombinieren von DELOLUX 804 und DELOLUX 806. Durch das Zusammenschließen zweier Lampen kann entweder die Taktzeit im Produktionsprozess reduziert, oder die Breite der Folienlaminierung variiert werden ohne die Homogenität des Strahlprofils zu beeinträchtigen. Ein weiterer Vorteil der beiden Flächenstrahler besteht in der einfachen Integration in den Produktionsprozess.

 

Sowohl DELOLUX 804 als auch DELOLUX 806 basieren auf der ausgereiften und überaus bewährten Technologie der DELOLUX 80; bei gleichzeitig völlig neuem Lampendesign. Wie bei der DELOLUX 80 werden die Lampenköpfe mittels Flüssigkeit gekühlt. Generell bieten LED-Aushärtungslampen deutliche Vorteile im Vergleich zu klassischen Entladungslampen: sie lassen sich kurzzeitig ein- und ausschalten, verfügen über eine Lebensdauer von mehr als 20.000 Stunden bei typischen Betriebsbedingungen und liefern konstante Prozessparameter.

DELOLUX

REACH und GHS

Seit ein paar Jahren gibt es bereits die grundlegende Reform der europäischen Chemikaliengesetzgebung; die REACH-Verordnung. Jetzt gilt es, das "Global harmonisierte System" kurz GHS, eine UN-geschaffene Methode zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, umzusetzen. Mit unserem DELO-Experten, für die Chemikaliengesetzgebung zuständig, haben wir über die Entstehung, den aktuellen Stand und die Zukunft von REACH und GHS gesprochen:

 

 

Michael Stumpf

Was bedeuten REACH und GHS genau?

REACH steht für ‚Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals'; also für die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Im Rahmen von REACH müssen, bis auf wenige Ausnahmen, alle Stoffe registriert und mit ausführlichen physikalischen und toxikologischen Daten hinterlegt werden. GHS und die europäische Interpretation, die CLP-Verordnung, streben eine weltweit einheitliche also harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien an. Durch eine solche Vereinheitlichung wird in den nächsten Jahren eine Erleichterung für die sich immer weiter globalisierende Wirtschaft erwartet.

Wie ist der aktuelle Stand?

Die erste REACH-Registrierungsfrist für großvolumige und besonders besorgniserregende Stoffe ist bereits Ende 2010 abgelaufen. Die nächsten Fristen für Stoffe letztlich bis hinab zu >1 t/a laufen 2013 und 2018 ab. GHS wird zurzeit in vielen Ländern implementiert. Die ersten GHS-konform gekennzeichneten Rohstoffe treffen schon bei uns ein.

Wie sieht die globale Umsetzung aus?

Sowohl REACH als auch GHS sind sehr komplex und befi nden sich momentan in der Umsetzung. GHS ist eine Art "Baukasten", aus dem sich jedes Land einzelne Teile, die übernommen werden sollen, heraussuchen kann. Das macht eine globale Harmonisierung natürlich nicht leichter. Erschwerend kommt hinzu, dass die Länder den Zeitpunkt der Einführung selbst bestimmen. Bei Gemischen, für DELO als Formulierer von Klebstoffen besonders interessant, verlangen manche Länder wie z. B. China bereits in diesem Jahr eine GHS-konforme Kennzeichnung; in Europa wird das erst 2015 bindend.

Welche Erfahrungen hat man bei DELO mit REACH und GHS bisher gemacht?

In der Vorregistrierungsphase von REACH sind keine Probleme aufgetreten. Außerdem wurde die erste Registrierungsdeadline anstandslos gemeistert. Die Expositionsszenarien als Zusatz zu Sicherheitsdatenblättern stehen im Moment besonders im Fokus. Sie sollen umfangreiche Informationen über den gesamten Lebenszyklus von Substanzen zusammenfassen. Dabei wird über standardisierte "Deskriptoren" angegeben wer (Anwender) verwendet was (Produkt) in welcher Weise (Prozess) und wo verbleibt das Produkt (z. B. Umwelt). Die ersten erweiterten Sicherheitsdatenblätter mit Expositionsszenarien haben wir von unseren Lieferanten auch schon erhalten. Deren Umfang ist teilweise beträchtlich und kann über 100 Seiten umfassen. Für einen Formulierer wie DELO stellt sich deshalb die Frage, wie genau damit umzugehen ist, denn dazu gibt es leider noch keine praktikablen Vorgaben durch die Behörden.

Was ist denn positiv an der Einführung von REACH und GHS?

Generell ist eine Erweiterung des Wissens über die Chemikalien (durch REACH) und eine weltweite Vereinheitlichung (durch GHS) natürlich positiv. Es gibt, neben den großen Fragen und Unsicherheiten, die in beiden Verordnungen stecken, auch sinnvolle Verbesserungen, z. B. stehen dank REACH wichtige Hinweise zum Gefährdungspotential jetzt direkt vorne auf den Sicherheitsdatenblättern. Dennoch muss man sagen, so viel versprechend und sinnvoll das Konzept hinter REACH auch sein mag und so schön das 'global harmonisiert' in GHS auch klingt, es ist noch ein langer Weg bis zu einer vollständigen Umsetzung. Die Theorie sieht eben in der Praxis allzu oft anders aus.

Wie sieht die Zukunft aus?

DELO beobachtet die Entwicklungen mit großem Interesse. Es ist überaus wichtig immer informiert zu sein, um auf mögliche Überraschungen sprich Veränderungen, vorbereitet zu sein. Im Zusammenhang mit REACH werden besonders die weiteren Veränderungen im Bereich Expositionsszenarien und SVHC-Kandidatenliste (zu der aktuell 53 Stoffe gehören und deren Anforderungen wir erfüllen) beobachtet. Interessant sind außerdem die beiden nächsten Registrierungsfristen. DELO muss abwarten, ob sich dadurch gravierende Änderungen ergeben. Wie bereits in der Vergangenheit, können wir auch zukünftig die Rohstoffverfügbarkeit und damit die Liefersicherheit unserer DELO-Produkte sicherstellen.

 

Umsetzungsfristen für das Sicherheitsdatenblatt nach REACH

 

Top 100 – 100 Firmen auf Erfolgskurs, auch DELO ist dabei!

 

TOP 100 Sabine Herold,
Geschäftsführende Gesellschafterin von DELO
und Lothar Späth, Mentor TOP 100

DELO landete beim Innovationspreis "Top 100" ganz vorne. Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 272 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 besten, darunter auch DELO, tragen das Gütesiegel jetzt für ein Jahr.

 

Sabine Herold äußerte sich zum Gewinn wie folgt: "Kreative Ideen und eine frische Denke sind für uns ein Mittel zur Umsatzsteigerung. Wir sind mit Leidenschaft bei der Sache und möchten etwas bewegen. Die Auszeichnung macht uns stolz und zeigt, dass es sich lohnt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen."

DELO ist Deutschlands Kundenchampion 2011

Kundenchampion 2011 Dr. Wolfgang M. Kaerkes
(Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V.),
Deborah Leib (Projektmanagerin)
und Christian Walther (DELO Industrie Klebstoffe)
bei der Übergabe der Auszeichnung.

 

Bei einer Kundenbefragung, durch das unabhängige Marktforschungsinstitut forum! konnte DELO sich in den Bereichen Zuverlässigkeit, Professionalität und Flexibilität klar von der Konkurrenz absetzen und darf sich jetzt "Bestes Mittelständisches Industrieunternehmen" nennen.

 

Die Auszeichnung wurde am 10. Mai 2011 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz an Christian Walther, Vertriebsleiter Deutschland von DELO, überreicht. Sabine Herold, geschäftsführende Gesellschafterin und das gesamte Unternehmen freuen sich über die Ehrung und Anerkennung.